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Diese leeren Abstraktionen der Einzelnheit, und der ihr entgegengesetzten Allgemeinheit, so wie des Wesens, das mit einem Unwesentlichen verknüpft, eines Unwesentlichen, das doch zugleich notwendig ist, sind die Mächte, deren Spiel der wahrnehmende, oft sogenannte gesunde Menschenverstand ist; er, der sich für das gediegene reale Bewußtsein nimmt, ist im Wahrnehmen nur das Spiel dieser Abstraktionen; er ist überhaupt immer da am ärmsten, wo er am reichsten zu sein meint. 

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Indem er von diesen nichtigen Wesen herumgetrieben, von dem einen dem andern in die Arme geworfen wird und durch seine Sophisterei abwechslungsweise itzt das Eine, dann das Geradentgegengesetzte festzuhalten und zu behaupten bemüht, sich der Wahrheit widersetzt, meint er von der Philosophie, sie habe es nur mit Gedankendingen zu tun. Sie hat in der Tat auch damit zu tun, und erkennt sie für die reinen Wesen, für die absoluten Elemente und Mächte; aber damit erkennt sie dieselben zugleich in ihrer Bestimmtheit, und ist darum Meister über sie, während jener wahrnehmende Verstand sie für das Wahre nimmt, und von ihnen aus einer Irre in die andere geschickt wird.  Er selbst kommt nicht zu dem Bewußtsein, daß es solche einfache Wesenheiten sind, die in ihm walten, sondern er meint es immer mit ganz gediegenem Stoffe und Inhalte zu tun zu haben, so wie die sinnliche Gewißheit nicht weiß, daß die leere Abstraktion des reinen Seins ihr Wesen ist; aber in der Tat sind sie es, an welchen er durch allen Stoff und Inhalt hindurch und hin und her läuft; sie sind der Zusammenhalt über die Herrschaft desselben, und allein dasjenige, was das Sinnliche als Wesen für das Bewußtsein ist, was seine Verhältnisse zu ihm bestimmt, und woran die Bewegung des Wahrnehmens und seines Wahren abläuft.  Dieser Verlauf, ein beständig abwechselndes Bestimmen des Wahren und Aufheben dieses Bestimmens, macht eigentlich das tägliche und beständige Leben und Treiben des wahrnehmenden und in der Wahrheit sich zu bewegen meinenden Bewußtseins aus. Es geht darin unaufhaltsam zu dem Resultate des gleichen Aufhebens aller dieser wesentlichen Wesenheiten oder Bestimmungen fort, ist aber in jedem einzelnen Momente nur dieser Einen Bestimmtheit als des Wahren sich bewußt, und dann wieder der Entgegengesetzten. Es wittert wohl ihre Unwesenheit; sie gegen die drohende Gefahr zu retten, geht es zur Sophisterei über, das was es selbst so eben als das Nichtwahre behauptete, itzt als das Wahre zu behaupten. Wozu diesen Verstand eigentlich die Natur dieser unwahren Wesen treiben will, die Gedanken von jener Allgemeinheit und Einzelnheit, vom Auch und Eins, von jener Wesentlichkeit, die mit einer Unwesentlichkeit notwendig verknüpft ist, und von einem Unwesentlichen, das doch notwendig ist, - die Gedanken von diesem Unwesen zusammen zu bringen und sie dadurch aufzuheben, dagegen sträubt er sich durch die Stützen des Insofern und der verschiedenen Rücksichten, oder dadurch, den einen Gedanken auf sich zu nehmen, um den andern getrennt, und als den wahren zu erhalten. Aber die Natur dieser Abstraktionen bringt sie an und für sich zusammen, der gesunde Verstand ist der Raub derselben, die ihn in ihrem wirbelnden Kreise umhertreiben.  Indem er ihnen die Wahrheit dadurch geben will, daß er bald die Unwahrheit derselben auf sich nimmt, bald aber auch die Täuschung einen Schein der unzuverlässigen Dinge nennt und das Wesentliche von einem ihnen notwendigen, und doch unwesentlich sein Sollenden abtrennt, und jenes als ihre Wahrheit gegen dieses festhält, erhält er ihnen nicht ihre Wahrheit, sich aber gibt er die Unwahrheit.






  個別性とそれに対置する普遍性の、空虚な抽象作用、非本質的なものと結びついた本質と、同時にしかし必然的である非本質的なものの、空虚な抽象作用、それは魔力であり、その戯れの対象は、知覚する、いわゆる、よく言われる健全な人間悟性である。自らを堅実で現実的な意識と考えている、人間悟性は、知覚においては、ただ、このような抽象作用の戯れの対象である。この人間悟性は、彼が最も豊かであると思念している場所で、そもそもいつも最も貧しい。



 この人間悟性は、取るに足らない本質に追いまわされ、一方から他方の腕へと投げ込まれ、彼の詭弁によって、代わる代わる、今は一方を、それから、まさに対置するものを、しっかりと保持し主張しようと努めることによって、真理に逆らい、哲学に関して、哲学が相手にしなければならないのは、ただ思想物だと思念する。
 哲学は実際のところ、それにかかずりあう。そしてそれを、純粋な本質として、絶対的な要素であり力であると認識する。しかしそれとともに、哲学は同じものを、同時にその規定性において認識する。それによって、哲学は思想物を制御する。一方、かの知覚する悟性は、思想物を真なるものと受け取り、それによって、ひとつの間違いから、他の間違いへと送られている。
 知覚する悟性そのものは、そのような単純な実体のあるもの(solche einfache Wesenheiten) が、意識のなかで作用している、という意識には至らない。そうではなく、感性的な確信が、純粋な存在の空虚な抽象作用を、その確信の本質であると、知らなかったように、悟性は、意識がまったく堅実な素材と内容に関わっていると、思念している。しかし実のところ、それを拠り所として、悟性があらゆる素材と内容を通り抜け、あちこち走り回る、そのような単純な実体のあるものが、存在している。そのような単純な実体のあるものとは、束ねること (der Zusammenhalt) であり、束ねることを制御することであり、そして、もっぱら、感性的なものが、本質として、意識に対してあるところのもの、感性的なものの意識への関係を規定するもの、そして、知覚とその真なるものの運動が、それを拠り所にして進行するもの、そのものである。
 このような進行、すなわち、恒常的で交互の、真なるものの規定とこの規定の廃棄は、知覚し、真理のなかで動いていると思念している意識の、日常的で不変の生命と駆立てを、本当のところ、形成している。
 意識はそこにおいて、とどまることなく、すべてのこのような本質的な実体のあるもの、もしくは規定の、同様の破棄という結果に向かって進んでいく。しかし、おのおのの個別的な要因において、規定性のひとつだけを真なるものとして、意識し、そして次いで、ふたたび対置しているものを、真なるものとして意識する。
 意識は規定性が真実でないことに確かに気がつく。規定性を迫り来る危機から救うために、意識は詭弁へ転じる。意識自身がまさに真実でないと主張したことを、今や真実であると主張する。
 このような真実でない本質の本性が、本来、このような悟性を追いやりたいところ、つまり、かの普遍性と個別性に関する思想、もまたと一つのものの、非本質性と必然的に結びついている、かの本質性の、そして、それでも必然的である非本質性の、思想、-このような本質的でないものに関する思想をつなぎ合わせて、それを介して、思想を破棄すること、このことに対して、悟性は、その限りにおいてとさまざまな考慮に支援を受けて抵抗する。もしくは、それによって、思想のひとつを、他から切り離し、真なる思想として保持するために、自らに引き受ける。
 しかし、このような抽象作用の本性は、それらの思想を、それらが、そのままそれだけであるままに、つなぎ合わせる。健全な悟性は、その渦巻く円環において、悟性をあちこちへ駆り立てている、抽象作用の餌食である。
 悟性は思想の虚偽を、すぐ自らに引き受け、しかしすぐにまた、思い違いを、当てにならないものの見せかけ、と呼び、本質的なものを、思想のひとつにとって必然的ではあるが、非本質的であるべきものから分離し、前者をその真なるものとして、後者に対して確保すること、それを介して、思想に真理を与えようとする。それによって、悟性は思想において思想の真理を手に入れず、自らにはしかし真理でないものを与える。


INHALT