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So ist nun das Ding der Wahrnehmung beschaffen; und das Bewußtsein ist als Wahrnehmendes bestimmt, insofern dies Ding sein Gegenstand ist; es hat ihn nur zu nehmen, und sich als reines Auffassen zu verhalten; was sich ihm dadurch ergibt, ist das Wahre.

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Wenn es selbst bei diesem Nehmen etwas täte, würde es durch solches Hinzusetzen oder Weglassen die Wahrheit verändern. Indem der Gegenstand das Wahre und Allgemeine, sich selbst Gleiche, das Bewußtsein sich aber das Veränderliche und Unwesentliche ist, kann es ihm geschehen, daß es den Gegenstand unrichtig auffaßt, und sich täuscht.

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Das Wahrnehmende hat das Bewußtsein der Möglichkeit der Täuschung; denn in der Allgemeinheit, welche das Prinzip ist, ist das Anderssein selbst unmittelbar für es, aber als das Nichtige, Aufgehobene.

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Sein Kriterium der Wahrheit ist daher die Sichselbstgleichheit, und sein Verhalten als sich selbst gleiches aufzufassen. Indem zugleich das Verschiedene für es ist, ist es ein Beziehen der verschiedenen Momente seines Auffassens auf einander; wenn sich aber in dieser Vergleichung eine Ungleichheit hervortut, so ist dies nicht eine Unwahrheit des Gegenstandes, denn er ist das sich selbst Gleiche, sondern des Wahrnehmens.






  いまや、物 (das Ding) は知覚にとって、そのような性状を持っている (so beschaffen ist) 。このような物 (dies Ding) が意識の対象である限り、意識は知覚するものと規定される。意識は対象をただ受け取らねばならない。そして純粋に把握するものとして振る舞わらければならない。それを介して意識にとって生じるものは、真なるものである。



 このような受け取りに際して、もし意識自身が、何かしてしまうと、意識はそのような付け加えと省略によって、真理を変えてしまうだろう。



 対象が、真なるもの普遍的なもの、自ら自身と等しいものであり、意識そのものはしかし、変化し本質的でないものであることによって、意識においては、意識が対象を不正確に把握し、意識が間違うということが、起こり得る。



 知覚しているということは、間違う可能性の意識を持つことである。というのも、原理である普遍性においては、他在そのものは直接的にそれだけであり、しかしながら取るに足らないもの、破棄されたものとしてあるからである。



 真理に対する意識の基準は、それ故、自ら自身との同等性である。そして意識の振る舞いは、自ら自身と同等のものとして把握されねばならない。
 同時に、意識に対して相違しているものがあることによって、意識は意識が把握することの相違する要因相互の関係である。もし、この比較において、不当性が顕著であっても、対象は自ら自身との同等性であるから、このことは、対象が真実でない (eine Unwahrheit) のではない。そうではなく、このことは、知覚が真実ではないのである。

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